Aktueller Stand
unseres Weltrekodversuchs im Drachenhöhenflug
März 2004
Chronologie der neuesten Entwicklungen 2001  weiter unten

 
Betreff Beschreibung Kosten
Der Drachen Seit unseren Probeflügen in 1500 Meter Höhe bevorzugen wir ein neuers Drachenmodell, zu dem es bereits verschiedene Baustudien sowie viele Jahre Flugerfahrung gibt etwa je 300-500 DM Großhandelspreise
Sponsoren:
Fa. Wolkenstürmer Hamburg und VliegerOP (NL)
Testgelände Für Probeflüge in größere Höhen steht uns ein Testgelände der Bundeswehr gelegentlich zur Verfügung. Mitnutzungsvertrag und Kosten je Person, derzeit nicht genannt.
Fluggelände Der eigentliche Rekordversuch soll voraussichtlich in der Hohwachter Bucht (Ostsee, Nähe Weißenhäuser Strand) stattfinden.
Leine Wir wählten Dyneema als Material für unsere Leine. Sie ist zwar außerordentlich schwer zu handhaben, bietet jedoch ansonsten nur Vorteile aus unserer Sicht. Es war auch Kevlar in der Erprobung. Sponsor: Polycord GmbH (D)
Winde Um die druck- und reibungsempfindliche Leine auszulassen und einzuholen, verwenden wir eine selber konstruierte und gebaute Spezialwinde, die eine minimale mechanische Belastung gewährleistet. Antrieb und Bremse: Drehstrom-Getriebemotor mit elektronischer Drehzahlregelung.  Eigenbau
Wickelvorrichtung Die Firma Germannex in Uplengen stellt uns eine Wickelmaschine zur Verfügung, die sich bei uns im ständigen Einsatz befindet. Durch zahlreiche Änderungen an der Mechanik wurde die Maschine unseren Ansprüchen angepasst. Sponsor: Germannex Maschinenhandel - D
Ortung GPS Wir konnten einen Partner finden, der seit vielen Jahren ein Studium im Bereich der Funkübertragung von Messdaten durchführt. Der AATiS ist sehr an unserem Projekt sehr interessiert und hat eine GPS-Ortung für uns ermöglicht, die bereits erprobt ist. Sponsor: Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule - AATiS e.V. (D)
Ortung RADAR Die optionale Radarortung kann zurzeit offensichtlich nur von der Bundeswehr durchgeführt werden. Recherchen laufen seit einigen Jahren.  30.000 Euro pro Einsatz
Versicherung VFS Heinz Grümmer GmbH Versicherungsagentur gedeckt
Probeflüge Wir verfügen über Erfahrungen durch Probeflüge in 350, 750, 1000, 1200, 1500, 2167 Meter Höhe. Durchführung ja nach Bedarf
Öffentlichkeitsarbeit Mittlerweile arbeiten die beiden Hamburger Werbeagenturen BELLA MARIE und ELBGRAPHEN für uns. Zusätzlich gibt es nun offenere Berichterstattungen in der Presse.
Die vereinsbezogene Öffentlichkeitsarbeit erfolgt durch den Vorstand und undere Pressegruppe.
Eigenfinanzierung
Windmessung
Besonders wichtig ist die Zuordnung der Leistungsdaten unserer Drachen zur Windgeschwindigkeit. Hierzu stellt uns die Firma Kaindl Electronic aus Rohrbach Gerät zur Verfügung.
Fa. Kaindl Electronic, Rohrbach
Nächste Schritte - Sponsorensuche
- Kenntnisse in Wetterdaten-Auswertung ausbauen
- Optimierung sämtlichen Equipments anhand bisheriger Erkenntnisse

Um unsere Arbeit effektiver gestalten zu können, bildeten wir im Februar 2001 Arbeitsgruppen zu diesen Themen:

  • Wetter: Matthias Raabe
  • vorstand@drachen-club-flattermann.org

  •  
  • Fluggelände / Ortung: Uwe Mundry / Thomas Hartmann
  • ortung@drachen-club-flattermann.org
  • Deutsch Flugsicherung: Burkhard Stuhr / Brunhilde Kreckler
  • vorstand@drachen-club-flattermann.org

  •  
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hannes von Kroge / Jörg Thomsen
  • presse@drachen-club-flattermann.org

  • Information, Stand 17. Mai 2001:

    Änderungen an der Winsch (Einsatz eines Getriebemotors) und der Wickelmaschine (andere Keilriemenscheibe), um die Leistung den Erfordernissen anzupassen.
    Wir haben den Diamantdrachen aus dem Rennen geworfen und stattdessen eine Entwicklungsreihe gestartet. In Arendsee muss diese neue Drachenform erstmals ihre Eignung beweisen.


    Informationen, Stand 27. Mai 2001:

    In Arendsee erreichten wir mit 1200m ausgelassener Leine und zwei der neuen Drachen etwa 750m Höhe. Der Leitdrachen mit 3,2m² Fläche und 4-Punktwaage zeigte mit seiner Leichtwindeinstellung zu geringe Zugkraft. Wegen der widrigen Windverhältnisse in Arendsee konnte eine Optimierung der Einstellungen nicht stattfinden.
    Es existieren derzeit 3 Anschauungsmodelle im Massstab 1:10 , anhand derer die Optimierungen durchgeführt werden.
    Der Einsatz einer selbsteinstellenden Waage erwies sich bei der neuen Drachenform als schwer zu beherrschen.

    Informationen, Stand 25. Juni 2001
    :

    Mitte Juni fanden in Dänemark Probeflüge mit einer neuen Zellen-Flügeldrachen-Variante statt. Die neue Drachenform zeigte interessante Eigenschaften. Name des neuen Drachen: LYRAA-Tribox. Leitet sich ab aus LYnn und RAAbe, den Entwicklern beider Zellentypen und dieser Zellenkombination.  Auch unser Favorit brachte sehr interessante neue Ergebnisse, die in die fiolgenden Drachen einfließen werden.

    Informationen, Stand 4. Juli 2001:

    Die neue Drachenform ist stabilisierend modifiziert worden, es stehen noch Testflüge aus. Mitte August 2001 erhalten wir weitere 2000 Meter Leine von der Firma Polycord, die bei den kommenden Versuchen Verwendung finden wird.

    Informationen, Stand September / Oktober 2001:

    Wir haben nun 4 Testdrachen in 3 verschiedenen Größen. Einer davon aus einem alubeschichteten Stoff, der auf Radarrefexion geprüft werden soll. Alle Drachen bestehen aus unterschiedlich ausgelegten und verstärkten Gestängen.
    Die Ortung unserer Drachen durch AATiS ist gesichert, wir haben persönliche Kontakte aufgenommen.
    Im Oktober zeigten Probeflüge eine weitere Schwachstelle unserer Drachen, die zum nächsten Höhenflug im November behoben werden. Weitere Probeflüge am 17. November 2001

    Informationen Stand November 2001:

    Beim Auslassen der Drachen wurde die Steuerelektronik unserer Winde beschädigt. Folge: Abriß zweier Drachen. Verlust: 1 Drachen und 1000 Meter Leine entsprechend etwa 1500 DM. Erkenntnis daraus: Die verwendete Leine ist offensichtlich in der Faser zu empfindlich und wir werden fortan kleinere Drachen verwenden. Materialschwächen konnten ansonsten keine mehr festgestellt werden. Wir machten die Erfahrung, welche organisatorischen Maßnahmen sowohl während der gesamten Flugphase und bei einem Abriß durchzuführen sind.

    Stand März 2002:

    Wir verfügen nun über einen GPS-Ortungsgerät, das mittels eines Senders alle wichtigen Koordinaten zum Boden sendet. Empfangen werden können die Daten von jedem Handfunkgerät, u.a. als Sprachausgabe. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit AATiS (siehe Sponsorenseite). Es sind Flüge mit dem Ortungsgerät geplant.
    Ganz aktuell ist die Firma Wolkenstürmer als neuer Sponsor in unser Team gekommen und treibt nun mit der Lieferung des nötigen Drachen-Baumaterials das Vorhaben entscheidend voran. Nach der Ausarbeitung eines Bauplanes findet durch einige unserer Mitglieder der Bau der ersten vier Rekordflugdrachen statt, die bereits im Mai 2002 zum Einsatz kommen.

    Stand Mai / Juni 2002:

    Unsere Telemetriebox des AATiS wurde in Niebüll erfolgreich getestet. Bereits am 1. Juni fand der Aufstieg eines modofizierten Gerätes bis in eine Höhe von 30 Km mittels eines Wetterballones statt. Die Telemetrieeinheit ist projekttauglich!
    Auf unserer Homepage für den Weltrekord erscheinen erstmal Details über unser Projekt, die öffentlich zugänglich sind.


    Stand Juli 2002:

    Wir konnten wegen widriger Windverhältnisse zwar 3000 Meter Leine und 5 Drachen zum Einsatz bringen, gelangten damit aber gerade in eine Höhe von etwa 1200 Meter. Trotzdem kamen wieder viele Erkenntnisse zusammen, die bereits in zahlreiche Verbesserungen unserer Gerätschaften eingebracht werden. Die Aufnahme der Daten erfolgte durch ein Team vom Nachwuchsfunkern (Schüler), die vom AATiS (Arbeitskreis Amtaeurfunk und Telekommunikation in der Schule) unterstützt werden. Zusätzlich werten wir unsere vielen hundert manuell aufgenommenen Messdaten aus.
    Ein neuer Flugtermin ist für Ende August 2002 eingeplant.

    Stand Januar 2003:

    Wir wissen nun, dass sich unser Projekt zu einem großen Teil berechnen läßt. Der Auftriebsbeiwert unserer Drachen ist bekannt, einige Ergebnisse aus vorherigen Versuchen konnten mathematisch bestätigt werden. Nächster wichtiger Schritt ist nun, Leistungsdaten unserer Drachenform zu sammeln. Dazu beschäftigt sich vom "Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule" (AATiS) derzeit eine Schülergruppe innerhalb eines Projektes mit der Leinenschonenden Zugkraftmessung und der Bestimmung der verschiedenen Zugwinkel. Zusätzlich arbeitet der AATiS (Oliver Amend) an einer Windmessvorrichtung, die ihre Daten zum Boden funkt und eine direkte Zuordnung der Zugkraft zur Windgeschwindigkeit ermöglicht.
    Ein von unserem Projekt begeisterter Techniker erstellte ein Simulationsprogramm (in Java), mit dessen Hilfe sich grafisch alle Messdaten visuell darstellen lassen und so einen schnellen Überblick über alle veränderlichen Kräfte und Flugergebnisse ermöglichen. Das Projekt wird also berechenbar.
    Ein Belastungstest bei starkem böigem Wind deckte uns eine bislang nur theoretisch befürchtete Schwachstelle des Drachen auf, die somit für einen kommenden Flug behoben sein werden.

    Stand März 2003:

    Es sind, für einen Vorversuch, 10.000 Meter Dyneema-Leine zum Flechten bei der Firma Polycord GmbH Annaberg in Auftrag gegeben.

    Stand 25. April 2003:

    Einzeldrachenflüge bis an die verwertbare Wettergrenzschicht. Danach Umbau der Winsch.

    Stand 28. März 2004:

    Einzeldrachenflug bis 2167 Meter Höhe mit modifizierter Waage.


     


     
    Hauptseite